Ja. Viele Eltern autistischer Kinder erleben nach einer Diagnose oder in herausfordernden Phasen große Unsicherheit, Erschöpfung und das Gefühl, allein zu sein. Fragen zu Alltag, Schule, Entwicklung oder Zukunft stehen oft im Raum – besonders dann, wenn Rückzug, Schulabbrüche oder Krisen auftreten.
In Fortbildungen oder Beratungsformaten geht es darum, Autismus im Alltag besser zu verstehen und entlastende Perspektiven zu eröffnen. Dabei steht nicht die Frage im Vordergrund, was „richtig“ oder „falsch“ ist, sondern was Ihr Kind braucht und welche Rahmenbedingungen hilfreich sein können. Außerdem ist mir besonders wichtig, den Fokus auf Ressourcen und das Positive zu legen und nicht nur eine Diagnose im Vordergrund zu sehen.
Ziel ist es, Eltern zu stärken – nicht zusätzlich zu belasten – und gemeinsam Wege zu finden, die sich am Wohl des Kindes orientieren und nicht an gesellschaftlichen Erwartungen.